Leseprobe aus dem Buch „Rund um die Homöopathie“ vonDr.Sonja Reitz.
Kapitel 18 und 19.
Nicht zur weiteren Vervielfältigung oder Veröffentlichung bestimmt. Copyright.

Homöopathische Behandlung und Krebskrankheit: Ist Heilung durch Homöopathie möglich?

Ca. 20 – 25 % aller Menschen in Deutschland erkranken an Krebs. Viele Millionen Menschen haben Angst, dass sie an den Folgen einer solchen Erkrankung und eventuell unter starken Schmerzen sterben müssen. Die Schmerzen dieser Krankheit können jedoch durch die in den letzten Jahren deutlich verbesserte Schmerztherapie der Schulmedizin und auch durch homöopathische Behandlung auf jeden Fall wesentlich verringert werden.

Die praktische Erfahrung vieler niedergelassener Ärzte zeigt, dass vielen Menschen durch homöopathische Behandlung allein oder durch eine kombinierte naturheilkundlich-homöopathisch – gegebenenfalls auch psychotherapeutische – Behandlung deutlich geholfen werden konnte

In vielen Fällen kann durch Homöopathie eine Verbesserung der Lebensqualität sowie auch der Überlebenszeit erreicht werden, jedoch fehlen dafür größere statistische Untersuchungen, nicht zuletzt, weil es keine universitär unterstütze Lehre und Forschung im homöopathischen Bereich gibt. Aus der praktischen Erfahrung vieler niedergelassener Ärzte jedoch kann berichtet werden, dass vielen Menschen durch homöopathische Behandlung allein oder durch eine kombinierte naturheilkundlich-homöopathisch – gegebenenfalls auch psychotherapeutische – Behandlung auch in Bezug auf die Schmerzsymptomatik deutlich geholfen werden konnte. Ein garantiertes Überleben bei Krebserkrankung kann von keinem seriösen Behandler versprochen werden, da jeder Einzelfall anders reagiert und gelagert ist.

Viele Menschen suchen nach Alternativen zu den schulmedizinischen Methoden, welche die eigentlichen Ursachen des Krebses in der Seele und im Immunsystem des Menschen weder suchen noch finden noch behandeln. Im schulmedizinischen Denken soll das Geschwür immer noch auf der rein symptomatischen Ebene mit sehr harten und oft sehr beeinträchtigenden Methoden vernichtet werden, ohne zusätzlich das Immunsystem bei seiner tagtäglichen lebenserhaltenden Arbeit zu unterstützen.

Bei Krebserkrankungen werden zum Teil recht eingreifende und sogar verstümmelnde Operationen angeraten und durchgeführt, welche viele Ärzten für sich selbst jedoch ablehnen würden.

Es werden zum Teil recht eingreifende und sogar verstümmelnde Operationen angeraten und durchgeführt, welche von vielen Ärzten für sich selbst abgelehnt werden würden. Chemotherapien werden oft mit geringem oder sogar zweifelhaftem Nutzen verabreicht und gehen mit ganz erheblichen gesundheitlichen und seelischen Beeinträchtigungen einher. Dies ist für viele Menschen mit das Schlimmste an der Erkrankung. Radiologische Bestrahlungen sollen den Tumor im Körper zerstören und schädigen dabei massiv auch gesundes Gewebe sowie das Immunsystem und damit auch die körpereigene Regulationsfähigkeit, welche eine wichtige Waffe gegen den Krebs darstellt.

Krebs kann vielfältige Ursachen haben, so genannte multikausale komplexe Krankheitsursachen. Nicht selten spielen Berufs- oder Umweltgifte, Nikotin, Alkohol, seelischer Kummer oder ein ungelöster seelischer Konflikt eine entscheidende Rolle bei der Entstehung. Manchmal besteht eine genetische Disposition, d.h. es handelt es sich vor allem um eine ererbte Krankheitsneigung in diesem Bereich, die jedoch keinesfalls zwangsläufig zu einer Krebserkrankung führen muss (das beweisen die vielen Gegenbeispiele!).
So vielfältig wie die Ursachen sind, so vielfältig müssten eigentlich auch die Therapieansätze sein, dies trifft jedoch leider nicht zu. Manchmal trifft es junge Menschen mit hoher Vitalität mitten im Leben, manchmal erst ältere Menschen mit einem erlahmenden Immunsystem, diese werden jedoch fast alle mit dem gleichen Therapie-Schema behandelt.

So vielfältig wie die Ursachen einer Krebserkrankung sind, so vielfältig müssten eigentlich auch die Therapieansätze sein.

Tumore können sich hinter massiven elektrischen Burgmauern verschanzen und sich so für Therapien unangreifbar machen: Manche Tumore oder Metastasen verstecken sich nach den Erkenntnissen der neueren tumorbiologischen Forschung im Körper durch eine so genannte „Maskierung“ vor dem Zugriff des Immunsystems, welches die entarteten Zellen eigentlich beseitigen müsste. Sie verstecken sich so natürlich auch vor den angewandeten Chemotherapeutika oder naturheilkundlichen Maßnahmen.
Ein mächtiger Wall von elektrischer Spannung, fast wie eine Hochspannungsleitung, und von saurem Gewebe, welches alles wegätzt und fast keine Durchblutung, keinen angemessenen Stoffaustausch und keine Kommunikation zulässt, führt in einigen Fällen zu einer elektrischen und chemischen wie auch biologischen Abkapselung des Tumors. Dies macht es dann fast jeder chemischen oder auch biologischen Methode schwer und zum Teil unmöglich, die Krebszellen überhaupt zu erreichen und den Krebsherd damit zu bekämpfen.

Auch „abgekapselte“ seelische Faktoren können eine Rolle spielen: Nicht selten bestehen bei Krebspatienten analogerweise auch im Seelischen solche abgekapselten Inseln, welche aus der Kommunikation herausgetrennt sind, nicht mehr selbst gespürt werden können und sich einer Veränderung sowie allen möglichen therapeutischen Bemühungen sehr geschickt durch allerlei Maskierungen und Tarnungen entziehen. Um hier eine entsprechende hinreichende Diagnostik machen zu können, müssen Verfahren angewendet werden, welche sich nicht ausschließlich auf das gesprochene Wort beziehen, sondern auch die subtilsten körperlichen Äußerungen von Patienten sowie deren mentale (4. Bereich) und ggf. auch spirituelle Krankheitsebene (5. Bereich) mit einbeziehen.

Viele KrebspatientInnen haben irgendwann einmal in der Vergangenheit – aus welchem Grund auch immer – den meist unbewussten Entschluss gefasst, zu sterben. Diesen heimlichen Todeswunsch sollte man aufsuchen und mit Releasing, der Homöopathie und der Body-Mind-Soul Kinesiolgie® zu verändern suchen. Damit verbessert sich das Selbstheilungspotential und die Neigung, Rezidive zu erleiden.

Carl Simonton, ein bekannter Krebsforscher aus dem psychosomatischen Bereich, berichtet von vielen Krebs-Patienten, welche irgendwann einmal aus irgendeinem Grund insgeheim den Beschluss gefasst hatten, zu sterben und sich dann die Krebskrankheit erst viele Jahre später entwickelte. Um hier einen grundlegenden Heilungsimpuls setzen zu können, wäre es natürlich notwendig, so einen Entschluss feststellen zu können und auch ggf. wieder abzuändern oder umzukehren. Dieses kann mit den Methoden ermöglicht werden, welche bei den Heilungshindernissen für den 3., 4., und 5. Bereich aufgeführt wurden

Ein individueller, die Krankheitsdynamik sowie die individuelle Krankheitsursache berücksichtigender homöopathischer, psycho- und ggf. hypnotherapeutischer und naturheilkundlich ergänzter Behandlungsansatz ist in vielen Fällen entscheidend wichtig für den weiteren Verlauf der den ganzen Körper und das Immunsystem betreffenden Krankheit.

Auf der stofflichen Ebene können eventuell Infusionen mit Basenstoffen und Lokalanaesthetika in Tumornähe ggf. den oben genannten Wall zeitweise oder längerfristig durchbrechen und damit dem Immunsystem wieder Chancen eröffnen, hier gesundheitsbildend aktiv zu werden. Das Lokalanaesthetikum ist dabei in der Lage, das stark geänderte elektrische Feld um den Tumor herum sehr schnell und auch dauerhaft zu neutralisieren und damit die zelluläre Kommunikation und den Stoffaustausch wieder zu ermöglichen. Die basischen Stoffe puffern die Säuren ab, ermöglichen wieder eine Durchblutung und das Tumorgewebe kann so wieder von Anti-Tumor-Substanzen erreicht werden.

Immer wieder wird dann die Frage gestellt, ob klassische Homöopathie diese Erkrankung verhindern oder, wenn sie aufgetreten ist, heilen kann. Diese Frage muss sehr differenziert beantwortet werden: Es gibt sie, die so genannten Wunderheilungen, bei denen weit fortgeschrittene Karzinome mit Metastasen durch ein homöopathisches Simile innerhalb weniger Tage bis Wochen zur kompletten Abheilung gebracht werden konnten. Nur sind diese Wunderheilungen eben nicht mit immer den gleichen Methoden zuverlässig zu erreichen, so dass es notwendig ist, verschiedene Möglichkeiten zu sondieren und gegebenenfalls auszuprobieren. Mutlosigkeit und Resignation vorab hilft am allerwenigsten und lähmt das Immunsystem. Da die Homöopathie prinzipiell alle fünf Krankheitsebenen erreichen kann, sind mit ihr oft sehr erstaunliche Heilungserfolge bei Krebskrankheiten beschrieben worden.

Es gibt aber auch die Wunderheilungen ohne homöopathische Behandlung, so dass man davon ausgehen darf, dass es noch einige andere sehr hilfreiche Methoden zur Krebsbehandlung gibt und der Mensch selbst sehr viel mehr Möglichkeiten hat, als wir ihm allgemein zubilligen würden.
Wunderheilungen auch bei den schwersten Fällen können evtl. über den oben genannten Mechanismus der Durchbrechung der Abkapselung auf fast allen möglichen Krankheitsebenen erklärt werden. Wenn es gelingt die Maskierung, das Versteckspiel des Krebses zu beenden und z.B. eine verborgene chronische Vergiftung oder eine chronische geopathische Belastung aufzudecken und zu beseitigen, oder aber auch das zentrale seelische Problem wieder in die Kommunikation mit den Fähigkeiten des Menschen und mit seiner Umwelt zu bringen, sind Wunderheilungen eigentlich immer wieder möglich und werden auch oft beschrieben.
Solche Wunderheilungen begründen die Hoffnung vieler Patienten auf Genesung, auch solcher mit schon weiter fortgeschrittenen Karzinomen. Der Glaube an ein solches Wunder ist etwas sehr positives und induziert in manchen Menschen allein schon ganz erhebliche Gesundungskräfte. Leider fehlt eine systematische wissenschaftliche Erforschung dieser so genannten Wunderheilungen, so dass eine medizinisch höchst interessante Untersuchung dieser Phänomene bis heute nicht wirklich erfolgt ist. (27)

Die Homöopathie vermag wahrscheinlich auch über die feinstofflichen Energien der Chakren und Meridiane das Tumorgeschehen zu beeinflussen.

Homöopathische Behandlung kann überdies hinaus, und das in sehr vielen Fällen, das Immunsystem wieder zu einer besseren Arbeitsweise anregen und innen liegende Heilungshindernisse (ggf. noch unterstützt durch biophysikalische Diagnostik) in vielen Fällen sowie auch möglicherweise die oben genannten Maskierungen auf sanftem Weg beseitigen. Letztlich muss auch angenommen werden, dass Homöopathie in vielen dieser Fälle auch über die feinstofflichen Energie der Chakren und Meridiane das Tumorgeschehen zu beeinflussen vermag. Aus dieser feinstofflichen Ebene sind auch die Wirkungen von Geistheilern und von Gebeten zu erklären, welche ebenfalls bereits wissenschaftlich erwiesen sind.

In vielen Fällen ermöglicht Homöopathie somit Heilung von Innen. Gelingt dies nicht, so wird in schweren fortgeschrittenen Stadien immer noch häufig eine Linderung der Beschwerden oder eine Verbesserung des Allgemeinzustandes und der seelischen Verfassung beobachtet. Je weniger Körpergewebe durch den Krebs zerstört wurde, umso leichter kann homöopathische Behandlung zur Heilung einer Karzinomerkrankung beitragen. Hilfreich können hierbei daher auch andere Verfahren sein, welche den Tumor verkleinern können, wie z.B. Operationen oder eine auf den Tumor eingegrenzte Hyperthermiebehandlung (LOCO-Hypertheramie), welche speziell den Tumor selbst schädigen (hier besteht allerdings die Gefahr, dass das Immunsystem in Mitleidenschaft gezogen wird).

Homöopathie hilft auch gegen die Neigung, erneut an Krebs zu erkranken oder Metastasen zu bilden. Krebs ist ja keine auf ein Organ eingegrenzte Erkrankung, sondern eine Fehlfunktion des Immunsystems, die letztlich den ganzen Körper betrifft. Jeder Gesunde bildet tagtäglich einige Tausend Krebszellen, welche jedoch einfach nebenbei, mühelos und unbemerkt vom Immunsystem erkannt und zerstört werden.

Wie Sie sehen, spielt das Immunsystem die zentrale Rolle bei einer Krebserkrankung und sollte deshalb möglichst optimal funktionieren. Aber gerade bei Chemotherapien und Bestrahlungen wird es extrem in Mitleidenschaft gezogen. Diese Therapieformen bewirken zudem eine noch stärkere Säurebildung im Organismus, was die Regulationsfähigkeit ebenfalls negativ beeinflusst.

Die seelische Einstellung ist für die richtige Funktion des Immunsystems und zur Krebsheilung immens wichtig. Hierfür ist Releasing eine wertvolle Hilfe, diese kann in Kursen erlernt werden.

Entgiftung, Zellschutz, Entsäuerung, Entmaskierung und Unterstützung der gesunden Anteile des Immunsystems sind daher auch bei diesen in einigen Fällen dringend erforderlichen Behandlungen sinnvoll, damit die Selbstregulationskraft des Organismus erhalten wird bzw. schnell wiederhergestellt werden kann. Die sehr positive Wirkung von Psychotherapie ist gerade beim Brustkrebs in Bezug auf Lebensqualitätsverbesserung und in Bezug auf Überlebenszeit eindeutig nachgewiesen. Hiermit wird nochmals deutlich, wie wichtig gerade auch die seelische Einstellung für die richtige Funktion des Immunsystems und zur Krebsheilung ist.

Die angeblichen Erfolgsstatistiken der schulmedizinischen Krebsbehandlungen sind in vielen Fällen nicht wirklich überzeugend, können leider niemals für den Einzelfall interpretiert und angewendet werden und werden in nicht wenigen Fällen sehr stark vom Prinzip Hoffnung genährt: Jede PatientIn hofft, zu den wenigen zu gehören, welchen die jeweilige Behandlung geholfen hat. Chancenverbesserungen von oftmals nur 10 – 30 % sind hier üblich und für viele PatientInnen nicht wirklich ermutigend.
Dabei wird bei den StudienteilnehmerInnen oftmals gar nicht erfragt, ob diese parallel zur schulmedizinischen Chemotherapiebehandlung z.B. vielleicht noch bei einem Homöopathen, Ganzheitsmediziner oder Geistheiler in Behandlung waren, bzw. trauen sich auch viele StudienteilnehmerInnen nicht, dies ihren schulmedizinischen Studienleitern mitzuteilen. Auch dadurch werden die Ergebnisse dieser Studien möglicherweise eher positiv verändert.
Im Falle einer Karzinomerkrankung sollten Sie jedoch unbedingt den behandelnden Onkologen detailliert über die gegebenenfalls auf Sie zutreffende Studie befragen, um möglichst selbst beurteilen zu können, ob sich in der Studie Ihrem Fall ähnliche Durchschnittspatienten zu finden sind, d.h. ob die Studie mit Ihrem Einzelfall überhaupt vergleichbar ist.

Dabei müssten verschiedene Kriterien überprüft werden, z.B.
– ob das Karzinom vor oder nach dem Klimakterium aufgetreten ist
– ob der Rezeptorstatus vergleichbar ist
– ob die bei Ihnen (nicht) festgestellte Lymphknotenanzahl vergleichbar hoch war
– ob sich Ihr Karzinom im Vergleich zur Studie schnell oder langsam entwickelt hat
– ob Sie evtl. an einer chronischen Schwermetallvergiftung leiden und ob dieses entgiftet, d.h. fachgerecht ausgeleitet wurde. Wie war das bei den StudienteilnehmerInnen?
– ob bei Ihnen oder den StudienteilnehmerInnen Nahrungsmittelallergien und ggf. Aufnahmestörungen im Darmbereich vorliegen, die behandelt/unbehandelt geblieben sind
– ob bei den StudienteilnehmerInnen sonst noch schwere körperliche oder seelische Erkrankungen vorlagen? Wie ist das bei Ihnen, vergleichbar?
– ob und in wie vielen Fällen bei den StudienteilnehmerInnnen Nikotinabusus und Alkoholabusus vorlag. Wie hoch war der Anteil dieser Frauen bei den Überlebenden oder beim Zeitpunkt der Metastasierung zu einem frühen Termin? Rauchen Sie selbst oder trinken Sie mehr als 2-mal pro Woche zwei Gläser Alkohol?
– ob seelische Umgebungsbelastungen oder chronische Beziehungskonflikte vorliegen und wie dies im Vergleich bei den StudienteilnehmerInnen war
– ob es in Ihrer Familie weitere Krebserkrankungen gab, wie ist dies bei der Vergleichstudie gewesen?
– ob Ihr Haus geopathisch gestört ist, wie war dies bei den StudienteilnehmerInnen?
– ob bei den StudienteilnehmerInnen ebenfalls eine konstitutionelle homöopathische Behandlung nach ganzheitsmedizinischen Gesichtspunkten durchgeführt wurde
– ob die StudienteilnehmerInnen nebenbei vielleicht selbst noch verschiedene biologische Tumortherapien durchgeführt haben, über welche sie gegebenenfalls von den Studienärzten nicht einmal befragt wurden und gegebenenfalls selbst auch nicht berichtet haben, da ihnen schulmedizinische Ärzte diese Art der Behandlungen während einer laufenden Studie evtl. hätten ausreden wollen, damit die statistische Vergleichbarkeit gewährleistet bleibt.

Zur Krebsvorbeugung: Lassen Sie alle genannten, eine eventuelle Krebskrankheit begünstigenden, Faktoren abklären und gegebenenfalls behandeln.

Kaum eine schulmedizinische Studie wird Ihnen diese wichtigen Fragen in Hinblick auf ihr Immunsystem wirklich beantworten können, daher können nur geringe Aussagen für Ihren Fall aus der statistischen Überlebenszeit der Studien gezogen werden. Ein statistischer Mittelwert sagt für den individuellen Fall wirklich nichts aus, erweckt aber den Anschein, als wäre es mehr oder weniger Zufall, ob eine Therapie anschlägt oder nicht, dabei mag es viele andere und ganz entscheidende ursächliche Faktoren geben, welche einfach nicht berücksichtigt wurden. Medizinische Wissenschaft ist eben auch nicht immer wirklich befriedigend ursachenorientiert.
Wenn Sie jedoch all die oben genannten evtl. Krebskrankheit begünstigenden Faktoren abklären und gegebenenfalls möglichst umgehend behandeln lassen, wird ihr Immunsystem sicher sehr viel besser auch zukünftig entstehende Krebszellen, wie sie bei jedem Gesunden auch entstehen, erkennen und sofort mit den ihm zur Verfügung stehenden Methoden vernichten, ohne dass diese sich einnisten können und ohne dass Sie viel davon mitbekommen.

Es gibt neben der klassisch homöopathischen Behandlung eine ganze Reihe von biologisch aktivierenden Tumortherapien, welche versuchen auf dem Weg der Immunmodulation die Krebserkrankungswahrscheinlichkeit zu reduzieren.
Durch Lymphozytentransformationstests im Labor können die Wirkungsweisen von biologischen oder auch chemotherapeutischen Tumortherapien bis zu einem gewissen Maße auf ihre Wirksamkeit hin getestet werden. Diese Tests sind jedoch mit einer gewissen Unsicherheit behaftet, da auch hier das Phänomen der Maskierung und der nicht erfassbaren 3., 4. und 5. Krankheitsebene Fehlschlüsse ermöglichen. Es ist also nicht ratsam, sich auf eine einzige diagnostische Methode allein zu verlassen, sondern zusätzlich entsprechende biophysikalische Tests (Kinesiologie) oder hypnotherapeutische Verfahren in Anspruch zu nehmen. Dies hilft bei der Entscheidung, welche therapeutischen Verfahren angewendet werden sollen.
Vorher weiß also niemand ganz genau, wer auf welche Therapieform am besten anspricht oder auch nicht, ob sich dies mit der angestrebten homöopathischen Begleittherapie ggf. verträgt, (Ganzkörper- Hyperthermiebehandlung, Loco-Hyperthermiebehandlung, sog. Tumorimpfung mit dentritischen Zellen, Thymuspeptidbehandlung, Misteltherapie, Enzymbehandlung, Darmsanierungen Zellstoffwechseltherapie, Heil-Fasten, Diät, Psychotherapie, physikalische Maßnahmen, autogenes Training, Visualisierungstechniken, katathymes Bilderleben, Releasing, Hypnotherapie, Psychoneuralkinesiologie, Mentalfeldtherapie, Geistheilung).

Wenn irgend möglich, sollte das Immunsystem nicht durch Strahlentherapie lahm gelegt werden, da es ja zur Heilung des Krebses und seiner Ursachen dringend benötigt wird.

All diesen Methoden ist jedoch zueigen, dass sie die Abwehrkraft des Körpers, d.h. sein Immunsystem und seine Vitalität gegenüber dem Krebs relativ nebenwirkungsarm stärken, so dass der Körper die Krebszellen einfach wieder – wie auch beim gesunden Menschen – einfach selbst zerstören kann. Es gibt also viele durchaus sehr passable und auch rational begründete Alternativen zu den chemotherapeutischen Behandlungen oder der Strahlentherapie. Viele homöopathische Behandler raten daher, wenn es irgend vertretbar ist, auch von Bestrahlungen ab, damit das körpereigene Immunsystem dadurch nicht komplett lahm gelegt wird. Es wird ja zur Heilung des Krebses und seiner Ursachen dringend benötigt.

Fast kein homöopathischer Behandler wird hingegen die operative Tumorentfernung heute noch mit gutem Gewissen ablehnen können, da dadurch die Tumormasse im Körper so radikal verringert wird, dass das Immunsystem hinterher sehr viel leichtere Arbeit zu verrichten hat.
Manche Behandler behaupten jedoch, dass durch das Öffnen des Körpers der Tumor erst begonnen hätte, Zellen auszuschwemmen und damit Metastasen zu bilden. Dies muss jedoch auch mit anderen Faktoren zusammenhängen, denn längst nicht jeder Tumor fängt zu wachsen, wenn eine Operation durchgeführt wird:

– vielleicht war z.B. die Narkose nicht tief genug und der Mensch wurde durch die Operation stark und unbewusst seelisch-körperlich traumatisiert und schüttete durch diese Schmerzerfahrung viele Stresshormone aus, die das Immunsystem zumindest vorübergehend lähmten
– vielleicht lag ein hoher Mangel an antioxidativen Stoffen im Körper vor und der Stress der Operation kippte das Immunsystem komplett um
– vielleicht wurde sehr blutig und gewebeverletzend operiert und der Körper schüttete plötzlich Unmengen an Wachstumshormonen aus, welche auch den Tumor wachsen ließen usw.

Bereits stark metastasierende Tumore können in der Tat durch die vorübergehende Immunschwächung nach einem massiven Eingriff in den Körper ggf. noch schneller wachsen, wie dies auch bei anderen Schockerlebnissen, Unfällen oder massiven anderen Erkrankungen eines metastasierenden Patienten auch ohne Operation möglich ist und beobachtet wurde. In diesen Fällen muss genau hingeschaut und differenziert werden.
Es muss auch genau unterschieden werden, ob in den Tumor hinein geschnitten wurde, oder ob dieser als Ganzes entfernt werden konnte, worum man sich heute in der Regel bemüht. Des weiteren ist ebenfalls entscheidend wichtig, ob zum Zeitpunkt der Operation bereits mehrere Lymphknoten befallen waren oder eventuell nur einige wenige in direkter Nähe zum Tumor.

Entscheidend wird immer wieder sein, inwieweit das Immunsystem durch äußere oder innere Reize motiviert = stimuliert (angeregt) oder überfordert = überreizt wird (und dadurch ggf. wieder in Resignation und Hoffnungslosigkeit, d. h. in eine unter Umständen fatale Regulationsblockade fällt). Es ist auch wichtig, inwieweit das Grundsystem des Organismus – nach Pischinger – in der Lage ist, zu regulieren und den Tumor bzw. die Metastasen zu erreichen. Dies hängt selbstverständlich auch stark von der vorhandenen körperlichen Verfassung ab. Vitalere PatientInnen können etwas stärkere Außenreize gut verarbeiten, schwächere PatientInnen sollten nur mit geringen Außenreizen, welche dann ggf. langsam gesteigert werden können, immunologisch trainiert werden. Jede Regel sollte hier an die jeweilige PatientIn und die aktuelle Situation angepasst werden.
Ein vorsichtiges sportliches Trainingsprogramm, welches ebenfalls sehr stimulierende Wirkung auf das Immunsystem hat und auch eine Entsäuerung des Körpers bewirkt, wodurch das Immunsystem zusätzlich aktiviert wird, kann für vitale PatientInnen sehr hilfreich sein. Dies gilt jedoch nicht für stark geschwächte Tumor-PatientInnen, da der Körper dann gegebenenfalls weiter geschwächt würde.

Sind mehrere Metastasen im Körper vorhanden, können Operationen im Bezug auf eine Heilung vom Krebs nur noch in ganz bestimmten Ausnahmefällen Erfolg versprechen, sie können jedoch durchaus lebensverlängernd eingesetzt werden und Beschwerden reduzieren. Werden die erforderlichen Eingriffe jedoch zu umfassend, kann das Gegenteil eintreten und der Patient kann an den Folgen einer solchen dann sehr großen oder schweren Operation gegebenenfalls schneller versterben, als dies durch den Krebs jemals möglich gewesen wäre. Es gilt also auch hier individuell abzuwägen.

Wenn der Tumor ganz oder teilweise entfernt wurde, ist auch – anstatt oder auch nach einer Chemotherapie – die enzymatische Therapie, die Hyperthermiebehandlung oder/und ggf. auch die Tumorimpfung mit dentritischen Zellen sowie eine individuelle angepasste Unterstützung durch antioxidativ wirksame Nahrungsergänzungsmittel von sehr großem Wert. So können Tumorzellen, die eventuell doch ausgeschwemmt wurden, durch ein aktiviertes Immunsystem und eine verbesserte körpereigene Regulation im Frühstadium vernichtet werden.
In der direkten postoperativen Phase (bis ca. sechs Wochen nach der Operation) sollte nur dann bereits mit Misteltherapie oder anderen die Immunantwort stimulierenden Methoden gearbeitet werden, wenn dies bei der jeweiligen Patientin/Patient kinesiologisch oder im Leukozytenfunktionstest positive Wirkungen zeigt. Eine Überforderung des Immunsystems ist hier noch leicht möglich, dies wäre dann natürlich kontraproduktiv.

Tipps um das Streuen von Tumorzellen bei Operation oder Diagnostik zu verhindern:
– Stanzproben oder Feinnadelbiopsien voran nur nach 3 Tagen Fasten unter Einsatz von Enzymen, Homöopathie und hochdosierten Antioxidantien, um der Situation mit einem aktivierten, entschlackten und gut funktionierenden Immunsystem begegnen zu können
– sorgfältige Operationstechnik
– antioxidative Behandlung mit Vitaminen und Mineralien vor und nach der Operation, um den biologischen Stress abzubauen
– weiträumiges Umschneiden des Tumors und der befallenden Lymphknoten, intraoperativ, so dass die Tumormasse als solches gar nicht angeschnitten wird
– Selbsthypnose und Visualisierung können dem Immunsystem wertvolle Hilfe geben
– präoperativ drei Tage leichtes Fasten mit zusätzlicher Behandlung mit hochdosierten Antioxidantien
– nach der Operation vitalstoffreiche biologisch hochwertige, jedoch unbedingt unterkalorische Kost bis drei Tage nach der Operation (der Körper verbrennt dann gut, die Lymphe ist entschlackt, das Immunsystem funktioniert besser und der Körper schüttet weniger Wachstumshormone aus)
– perioperative homöopathische Therapie zur Reduktion von Trauma und Schmerzempfinden
– gute Schmerzbehandlung während und nach der Operation, um die Ausschüttung von Stress und Wachstumshormonen zu verringern
– Spülung des Operationsgebietes intraoperativ mit 2 % – 3 % Lokalanaesthetikum um Vernarbungstendenzen zu verringern, der Bildung von Störfeldern oder elektrischen Mauern an den Zellmembranen entgegenzuwirken und damit die immunologische Kommunikation mit dem Tumorgebiet weiter zu ermöglichen

Eine homöopathische Nachbehandlung nach einer Tumoroperation wird zur Förderung der Eigenregulation und des Immunsystems dringend empfohlen. Dringend sollten auch die Narben solcher Operationen behandelt werden, damit dort keine Blockierungen auf den Meridianen entstehen.

Die homöopathische Nachbehandlung nach einer Tumoroperation sollte ergänzt werden durch eine kinesiologisch getestete Begleitbehandlung mit noch anderen Methoden der Tumorbehandlung und zur Immunmodulation, welche auch die eigentliche Tumorursache miterfassen und mitbehandeln. Immunmodulation bedeutet, dass das jeweilige Verfahren in der Lage ist, positive und den Tumor bekämpfende Reaktionen des Immunsystems wieder herzustellen oder zu fördern. Falls intrazelluläre Mangelerscheinungen oder Vergiftungen getestet werden, sollten diese außer durch homöopathische Behandlung dringend auch durch entsprechende Entgiftungsbehandlungen sowie durch Vitamin- und Mineralgaben behandelt werden.

Äußere krankheitsauslösende Faktoren (z.B. Amalgamfüllungen, Mundbatterien, chemisch verseuchte Wohnungen oder Arbeitsplätze, krankmachende Beziehungen im nächsten Umfeld, Umweltgifte, Elektrosmog, geopathische Belastungen mit Wasseradern oder Erdstrahlen, ggf. radioaktive Strahlung im Umfeld) sollten beseitigt werden.

Innere seelische Krankheitsauslöser und Krankheitsursachen, welche bewusst oder unbewusst sein können, sollten ebenfalls gezielt gesucht, diagnostiziert und gegebenenfalls mit oben genannten Methoden behandelt werden. Nicht selten sind es tiefe Verletzungen (bei Brustkrebs allzu oft eine tiefe Verletzung des Weiblichen bzw. des Selbstverständnisses als Frau), schwere seelische Vernachlässigung und Missachtung, lange bestehende Hoffnungslosigkeit, Hass oder Selbsthass, zumindest mangelnde Selbstliebe, welche im Menschen das Gefühl der Sinnlosigkeit, Resignation und oft auch des Weg-sein-wollens im tiefen Inneren erzeugt haben, was das Immunsystem letztlich „abgeschaltet“ hat und welches das Anwachsen von Krebszellen erst ermöglicht hat.

Die Ursache von Brustkrebs ist nicht selten eine tiefe Verletzung des Weiblichen beziehungsweise des Selbstverständnisses als Frau.
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Alleinige klassisch homöopathische Behandlung sollte hingegen für die seltenen Fälle aufgespart werden, in welchen weitere naturheilkundliche Verfahren nicht angewendet werden können oder der Patient diese wie auch die schulmedizinischen Standard-Therapieansätze aus voller geistiger Gesundheit heraus ablehnt und dies auch bereit ist, seinem Behandler schriftlich zu bestätigen.

Begleitende homöopathische Behandlung: Die Anwendung von Chemotherapien, Antihormontabletten (bei Brustkrebs oder Prostatakrebs) und Bestrahlungen können trotz allem oben Gesagten nicht einfach pauschal abgelehnt werden, sie haben in vielen Einzelfällen bereits zu einer deutlichen Verlängerung des Lebens geführt. Der jeweilige Fall mit seinen Krankheitsursachen, seiner körperlich-seelischen Verfassung, seinen religiösen und sozialen Werten und Einstellungen sowie seinen persönlichen Wünschen und Erwartungen an eine Behandlung muss immer betrachtet werden.
Selbstverständlich kann und sollte während solcher Therapiemaßnahmen sogar homöopathisch mitbehandelt werden, insbesondere kann es dann gelingen, auch die seelischen Folgen oder Ursachen dieser Erkrankung anzusprechen und zu behandeln oder auch Nebenwirkungen der jeweiligen Behandlung abzumildern.
Dabei müssen die homöopathischen Mittel jedoch sehr viel häufiger gegeben werden als sonst üblich, da der Körper anderweitig stark belastet ist und dadurch die feinen Informationen homöopathischer Mittel schneller im Organismus verklingen.
Zunächst muss dabei versucht werden, die eventuell entstandenen Regulationsblockaden auf Grund der schulmedizinischen Behandlungen zu beseitigen, dabei kann sowohl die Homöopathie als auch die Kinesiologie mit orthomolekularer Zusatztherapie oder auch die lokal angewendete oder Ganzkörper-Hyperthermiebehandlung sowie andere bereits genannte Verfahren sehr positiv wirken.

Homöopatische Behandlung ist zur Schmerzreduktion bei jedweder Erkrankung auch in eventuell bereits unheilbarem Zustand sehr gut möglich. Dadurch kann der Einsatz stark bewusstseinsverändernder Schmerzmittel aus der Reihe der Morphine gegebenenfalls länger hinausgezögert oder deren Dosierungsintervalle vergrößert werden. Oft werden auch die Nebenwirkungen der Schmerzmittel als weniger belastend erlebt, wenn gleichzeitig über homöopathische Medikamente die Entgiftung besser funktioniert.

An der Übergangsschwelle zwischen Leben und Tod hat die klassisch homöopathische Behandlung schon sehr vielen Menschen das angstfreiere/angstfreie bewusste und damit im geistigen Sinne positive Sterben möglich gemacht und damit den Betroffenen an diesem sehr bedeutenden Wendepunkt der Existenz sehr gut helfen können. Nicht wenige Menschen konnten diesen Schritt innerlich leichter, gelöster und mit mehr Urvertrauen vollziehen.

Kapitel 19.
Welche anderen/alternativen Therapiemethoden helfen zusätzlich bei Krebs?

Die Überlebenschancen von KrebspatientInnen in allen Stadien sind insgesamt deutlich höher, wenn die zum Teil auch mehreren sich ggf. gegenseitig noch verstärkenden Krebsursachen mit an diesen Ursachen orientierten Therapiemethoden gleichzeitig oder ggf. nacheinander behandelt werden. Manche der Verfahren aus dem ganzheitlichen Bereich ergänzen sich in hervorragender Art und Weise, manche wird man lieber nur phasenweise zusätzlich oder auch alternativ zu anderen einsetzen. Der Vorteil dieser Behandlungen liegt darin, dass sie sehr viel weniger Nebenwirkungen haben, das Immunsystem unterstützen und damit die körpereigene Regulationsfähigkeit wieder herstellen.

Manche der Verfahren aus dem ganzheitlichen Bereich ergänzen sich hervorragend und können die Überlebenschancen von KrebspatientInnen erhöhen.

Bei der Entscheidung, welche Therapieformen im Einzelfall am sinnvollsten einzusetzen sind, kann

– kinesiologische Testung
– andere feinstoffliche biophysikalische Meßmethoden (Steigbilder, Vega-Test, EAV u. a.)
– psychotherapeutische Diagnostik
– die klassische homöopathische Anamnese
– ein Labortest an den weißen Blutkörperchen (Lyphozytentransformationstest) mit den beabsichtigten Heilsubstanzen wie z.B. Mistel, andere Pflanzenwirkstoffe, Chemotherapeutika oder Thymuspeptide
– ein Immunsystemstatus mit CD 4/CD 8 Subpopulationstest
– eine gründliche Untersuchung der Flora des Dünn- und Dickdarms, welcher z.B. auch eventuell das Immunsystem blockierende Hindernisse durch eine starke Minder- oder Fehlbesiedlung im Darm nachweisen kann
– Hypnotherapie, Meditation und Visualisationsübungen, um inneren seelischen Entscheidungen und Krankheitsursachen auf die Spur zu kommen

sehr hilfreich sein, da so die individuellen Krankheitsursachen und die individuelle Reaktionslage sowie mögliche Heilungshindernisse besser erfasst und auch im Therapieverlauf besser berücksichtigt werden können.

Dunkelfeldmikroskopie nach Enderlein

Diese Blutuntersuchung wird zunächst am frischen Nüchtern-Blutstropfen gemacht und in den nächsten Stunden und Tagen wiederholt. In der Untersuchung werden die Funktionseigenschaften des Blutes und seine Verschlackung sowie die Funktion des Immunsystems etc. genau beurteilt. Der Bluttropfen zeigt zum Beispiel auch nach unterschiedlichen Nahrungsmitteln einer Mahlzeit verschiedene Reaktionen und kann diesbezüglich bei der Diagnostik von Unverträglichkeiten eingesetzt werden. Die Untersuchung kann Gesundheitsbelastungen und auch eine Neigung an Krebs zu erkranken recht oft aufzeigen, noch bevor die Krankheit wirklich ausgebrochen ist. Diese Mikroskopie kann auch auf Video dokumentiert werden und ist sehr interessant zu beobachten.

Weitere Information: Internationale Akademie für Pleomorphismologie, Kreuzstrasse 79, 73730 Esslingen, Tel. 0711-3180666, Internet: www.iape.de

Psychotherapeutische Maßnahmen

Fast immer sind psychotherapeutische Maßnahmen im Zusammenhang mit einer Karzinomerkrankung sehr hilfreich und daher wichtig:
– zum einen, um zum inneren Gleichgewicht zurückzufinden, welches durch die Krebserkrankung sehr erschüttert wurde und damit auch Sorgen, Nebenwirkungen von Therapie, Lebensumstellung etc. das Immunsystem belasten
– um ggf. auch evtl. bestehende Blockierungen des Immunsystems durch seelische Prozesse aufzulösen, welche in nicht wenigen Fällen wahrscheinlich zumindest mitursächlich für die Krebsentstehung sind oder waren
– um verborgene seelische Krankheitsursachen und Traumatisierungen eventuell finden und behandeln zu können.

Aus der Erfahrung heraus helfen sehr gut:

– Visualisierungstechniken in Tiefenentspannung

– therapeutisch geführte Meditationen – was kann ich selbst durch meine Krankheit über mich erfahren?

– Releasing – Loslassen und Verändern begrenzender und krankheitsbedingender Muster

– Focussing – Methode zur gezielten Ursachensuche, mit Wahrnehmung der Körperwahrheit (sog. Body Shift)

– katathymes Bilderleben – arbeiten an den Krankheitsursachen im imaginierten Bild

– Autogenes Training – Entspannung durch vegetative Lösung

– Muskelentspannung nach Jakobson – Entspannung über muskuläre Anspannung.

– Hypnotherapie

– und herkömmliche Psychotherapieverfahren aus dem tiefenpsychologisch oder verhaltenstherapeutisch ausgerichteten Bereich, welche zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen gehören

Diese Verfahren wirken oft sogar außerordentlich schnell und gut, da durch das Befassen mit der inneren gegebenenfalls krankheitserzeugenden oder auch krankheitsheilenden Traumebene, welche durch Tiefenentspannung und Trancetechniken erreicht werden kann, weitere ursächliche Krankheitsfaktoren aus der dritten emotional-mentalen Ebene (mit den ggf. einengenden innerseelischen Glaubenssätzen und Mustern), der vierten strukturbildenden und überindividuellen Ebene (mit systemischen und karmischen Ursachenfeldern) und unter Umständen auch aus der fünften spirituellen Ebene schnell diagnostiziert und auch kreativ verändert werden können. (28)

Wichtige Methoden zur Verbesserung des Immunsystems bei Krebskrankheit (neben einer homöopathischen oder gegebenenfalls einer chemotherapeutischen oder Bestrahlungsbehandlung):

Entgiftung von Schwermetallen und anderen Umweltgiften, Beseitigung von geopathischen Belastungen
Wichtig bei Tumorpatienten ist auch die Verbesserung der Funktion der ersten körperlichen und der zweiten funktionellen Krankheitsebene, um dem Körper Heilung auch auf der stofflichen Ebene schneller zu ermöglichen oder dort befindliche Krankheitsursachen zu beseitigen. Dafür sind vor allem die Entgiftung von Schwermetallen und chemischen Lösungsmittelvergiftungen oder anderen Umweltgiften nötig, falls diese z.B. durch Kinesiologie oder Elektroakupunktur o. ä. diagnostiziert wurden sowie die Entstörung von Wasseradern, geopathischen Belastungen und von Elektrofeldern am Schlaf- oder Arbeitsplatz. Auch alle anderen möglichen Störfelder und Heilungshindernisse (siehe entsprechende Kapitel und „Welche Faktoren können die homöopathische Mittelwirkung verhindern oder abschwächen“, Seite XXX), welche die Regulationsfähigkeit und damit das Immunsystem beeinträchtigen oder blockieren, müssen erkannt und gegebenenfalls beseitigt werden.

Freie Radikale

Ein freies Radikal ist ein Ion, welches in seiner Elektronenschale nicht vollständig .d.h. nicht stabil ist und daher schnell andere chemische Verbindungen und Moleküle im Körper wie wild angreift (Oxidation) und diesen dann ein oder mehrere Elektronen wegnimmt, womit diese dann instabil werden können. Der Name Oxidation zeigt, dass der Sauerstoff (O2) hier eine wichtige Rolle spielt, die Oxidation kann jedoch auch ohne Sauerstoff ablaufen.
Dies kann im Körper zu erheblichen und chaotisch auftretenden Schädigungen an der Erb- und den Zellstrukturen führen (schätzungsweise 10 hoch 17 oxidative Genomschäden pro Tag und Individuum, nach Ohlenschläger). (29) Dagegen kann sich der Körper durch verschiedene Stoffe eigentlich gut schützen, welche diese freien Radikalen neutralisieren und ohne negative Folgen binden können. Diese Stoffe nennt man Antioxidantien. Diese sind also zur Gesunderhaltung und für die Vitalität dringend notwendig.

Radikalenbildung im Organismus ist die Folge vieler notwendiger Lebensprozesse und ist grundsätzlich nicht als gefährlich anzusehen. Wichtig ist in nachvollziehbarer Weise das Verhältnis dieser Oxidations- und Antioxidationsvorgänge, welches mit dem Begriff „Oxidativer Stress“ bezeichnet wird. Leider belasten einige Gewohnheiten und Lebensumstände (Genussmittel, Vitaminmangel, Stress, Ärger, Umweltgifte, künstliche Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Mangel an Bewegung, u. a.) sowie unausgewogene oder falsche Ernährung die Gesundheit deutlich, da sie erheblich zur Bildung dieser freien Radikalen beitragen und die Reparaturprozesse verlangsamen. Es ist also sehr wichtig, dem Körper zur Gesunderhaltung genügend Antioxidantien und antioxidativ wirksame Maßnahmen zur Verfügung zu stellen.

Ein Mangel (oder relativer Mangel bei erhöhten Belastungen) an Radikalenfängern, den Antioxidantien, bewirkt im Körper vorzeitiges Altern, Verlust an Leistungsfähigkeit, Neigung zu Arteriosklerose, Tumorbildung, verminderte zelluläre und molekulare Anpassung und eine Zunahme von Immunschwäche und Autoimmunreaktionen (d.h. der Körper wendet sich gegen sich selbst). (29)

Neben überwiegend pflanzlicher Kost mit vielen gegebenenfalls auch zusätzlich zugeführten Vitaminen, Mineralen, Spurenelementen, Pflanzenhilfsstoffen u. a. sind auch Entspannung, Bewegung, Meditation, Entsäuerung, Entgiftung, Lösung emotionaler Blockaden und der freie Energiefluss durch den Körper sehr wichtige Möglichkeiten, massive antioxidative Wirkungen im Körper in Gang zu setzen. Nicht selten wird beobachtet, dass Menschen mit solchen Gewohnheiten deutlich langsamer altern und weniger häufig chronisch oder schwer erkranken und allgemein leistungsfähiger sind.

Nahrungsmittelergänzung
Der zusätzliche Einsatz von Nahrungsmittelergänzungsprodukten
(Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, ggf. essentielle Aminosäuren, essentielle Fettsäuren und wichtige Pflanzenstoffe) aus der orthomolekularen Therapierichtung zur Abmilderung der das Immunsystem belastenden freien Radikalen durch Operation, Bestrahlungen und ggf. Chemotherapie und zur Entgiftung von evtl. bereits bestehenden chronischen Vergiftungen kann nur empfohlen werden. Jede Zelle atmet auf und der Körper wird vitalisiert, wenn sie genügend Material hat, um den sie betreffenden Stress besser verarbeiten zu können. Sinnvolle Nahrungsmittelergänzung ist zur Vorbeugung von Regulationsblockierungen durch Mangelerscheinungen und zur Optimierung der Leistungen des Stoffwechsels und des Immunsystems auch begleitend zu einer homöopathischen Therapie sehr sinnvoll.

Tipp: Konservierungs-, Süß-, künstliche und naturidentische Aroma- und Farbstoffe sollten grundsätzlich vermieden werden, da diese das Immunsystem weiter belasten und irritieren, d.h. gegebenenfalls auch fehlleiten können.

Hinweis: Von der Einnahme von Eisenpräparaten bei Krebserkrankungen ist jedoch nach dem neuesten medizinischen Wissensstand zum Zeitpunkt der Drucklegung des Buches abzuraten, da hierdurch das Tumorwachstum auch stimuliert werden kann. Bei Bronchialkarzinomen sollte eine Einnahme von Betacarotin aus gleichem Grund dringend vermieden werden.

Hilfreich vorbeugend gegen Krebs und seinem wiederholten Auftreten wirken viele natürliche Pflanzenstoffe, welche im Brokkoli, roten Trauben, Knoblauch, Rote Beete, grünem Salat und anderen Pflanzen vorkommen. Diese Pflanzenstoffe unterstützen das Immunsystem und helfen ihm, genauer und schneller zu arbeiten und somit z.B. auch Herzerkrankungen vorzubeugen. Mehr hierüber kann in der einschlägigen Literatur nachgelesen werden.

Mistel-Behandlungen
Diese Behandlungsmethode stimuliert das Immunsystem unspezifisch und kann die Heilungschancen deutlich verbessern. Mistel wird in verschiedenen Dosierungen eingesetzt und kann auch – wenn zu hohe Dosierungen gegeben werden oder der falsche Zeitpunkt für die Behandlung gewählt wurde – gelegentlich eine Überforderung der Immunsystems bewirken, weswegen der Einsatz dieser Methode nicht generell sondern nur während bestimmter Phasen einer Krebserkrankung empfohlen werden kann. Der standardisierte Einsatz von Mistelpräparaten nach den empfohlenen Schemata ist für manche Patienten zu wenig individuell. Um der persönlichen Reaktionslage gerecht zu werden, wird hier vorab eine zusätzliche individualisierende Testung empfohlen (Lymphozytentransformationstests, Kinesiologie oder andere biophysikalische Meßmethoden). Dies gilt auch bezüglich der verwendeten Substanzen und Dosierungen.

Enzymatische Behandlungen
haben bei Patientinnen mit Brustkrebs statistisch nachgewiesenermaßen einen positiven Einfluss, sind jedoch sehr teuer und werden von den Kassen, außer den Privatkassen, nicht erstattet, obwohl deren Wirkung nachgewiesen ist.
In den Untersuchungen haben Mischpräparate verschiedener Enzyme deutlich besser als Einzelsubstanzen abgeschnitten. Dadurch werden gleichzeitig verschiedene immunologisch wichtige Substanzen im Körper günstig beeinflusst, so dass der Gesamteffekt deutlicher zu beobachten ist.

Wichtige immunmodulatorische Faktoren im Körper sind unter anderem der Tumornekrosefaktor alpha, Interleukin – 1b, Interleukin – 6, Adhäsionsmoleküle und alpha 2 Makroglobulin. Näheres zu der Wirkung von Enzymen in der empfohlenen Literatur im Anhang.

Günstig ist die Kombination der pflanzlichen Enzyme Papain (aus der Papaya), Bromelain (aus der Ananas und besonders der Ananaswurzel) und Enzyme aus Aspergillus oryzae (Sojasosse, Miso, japanische fermentierte Lebensmittel), die Eiweiße sehr gut spalten und angreifen können. Auch Enzymmischungen mit Trypsin und Chymotrypsin (Enzyme u. a. aus dem menschlichen oder tierischen Bauchspeicheldrüsensekret) sind dabei sehr hilfreich. Tumorzellen können sich dann weniger gut „verstecken“, d.h. maskieren, und werden schneller vernichtet. Entzündungen werden gebremst und Gewebe kann schneller und stressfreier regenerieren.

Ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt und Ernährung mit pflanzenreicher Kost
Fast alle Stoffwechselvorgänge im Menschen laufen langsamer ab, wenn der Körper übersäuert ist. Dies ist eine wichtige Ursache für viele chronische Krankheiten, da die Regulation, die Immunreaktionen und Reparaturmechanismen des Organismus ebenfalls verlangsamt ablaufen oder es sogar zu absoluten Stillständen und Regulationsversagen kommen kann. Jeder Umbau von Körperbaustoffen hängt mit von Enzymen und Vitaminreaktionen ab, die am besten im basischen Bereich funktionieren. Gelegentlich ist auch Krebs die Folge des Versagens der Reparaturmechanismen im Körper. Falsche Ernährung, zuviel tierisches Fett oder tierisches Eiweiß, zuwenig Bewegung, Stress, Unglücklichsein und Entzündungen können zur Anhäufung von Säuren im Körper führen, welche sich dann in den Zellen und im Grundsystem nach Pischinger im Körper ablagern (siehe Abbildung). Das Blut selbst wird vom Körper immer leicht basisch gehalten, damit das Leben überhaupt weiter funktionieren kann. Die im Körper anfallenden oder sich anstauenden Säuren werden dann in die Organe und den Zwischenräumen zwischen den Zellen gespeichert. Dort laufen sehr viele Entgiftungsreaktionen und Stoffwechselvorgänge ab, die dadurch stark verlangsamt oder sogar gelähmt werden oder sie laufen in einer ungünstigen Art und Weise, sozusagen über eigentlich nicht vorgesehene Umwege ab, die chronische Krankheiten unterhalten oder erzeugen.

Nahrungsmittel, die viele Säuren im Körper erzeugen oder hinterlassen sind: Alkohol, Nikotin, Kaffee, Tee, Fleisch, Fisch, Käse, Eier, Süßigkeiten, Weißmehlprodukte u. a.

Säureabbauend wirken u. a. Vollkorn-Getreide, Obst, Gemüse, überwiegend vegetarische Ernährung, Bewegung, Durchatmen, Meditation, Fasten am Morgen, Entspannung, Gesang, natürliche Vitamine und Minerale.

Wichtig ist deshalb eine frische, an Vitalstoffen und unerhitzten Nahrungsmitteln reiche Ernährung mit überwiegend pflanzlichen Bestandteilen. In länger gelagerten Pflanzen sind die für das Immunsystem wichtigen Enzyme und Pflanzenstoffe nicht mehr im genügenden Maß vorhanden. Selbstverständlich ist hier ungespritzten und möglichst naturbelassenen Pflanzen der Vorzug zu geben, damit das Immunsystem nicht noch zusätzlich durch Insektizide und Pestizide belastet wird.

Die so genannte „Mittelmehrdiät“, dazu gehört unter anderem viel Salat, Knoblauch, Tomaten und Olivenöl, kann nachweislich vor Krebs schützen.

In vielen Pflanzen und im Obst sind lebenswichtige Vitamine, Minerale, Spurenelemente und Enzyme sowie so genannte „Hilfsstoffe“ enthalten (Anthocyane, Phytosterine, Bioflavonoide, Öle, Bitterstoffe u. v. a.), welche das Immunsystem speziell auch gegen Krebs unterstützen. Nachweislich tritt Krebs seltener auf, wenn viel Obst, Salat, Brokkoli, Knoblauch, Tomaten, anderes Gemüse und Olivenöl gegessen wird, die sog. „Mittelmehrdiät“. Diese schützt zusätzlich auch vor Herzinfarkt und erhöht die allgemeine Vitalität auch jenseits jeder Maßnahme zur Krebsabwehr.

Aktivspezifische Tumorimpfung mit inaktivierten Tumorzellen (ASI)
Dem Körper werden 4-5 g Tumormasse entnommen und die dann abgetöteten Zellen in einem Labor so aufbereitet, dass der Körper sie später als Krebs erkennen und das Immunsystem dagegen angehen kann, diese aber selbst keinen Krebs mehr auslösen können (Impfung). Dieses wird dann der PatientIn in verschiedenen Dosierungen über einen Zeitraum von 6 Monaten bis 2 Jahre alle 2-4 Wochen gespritzt. Ein schwaches Immunsystem sollte in diesem Zeitraum durch homöopathische Behandlung, Vitamine, Minerale, Enzyme, Störfeldbehandlung, Darmtherapie und andere Maßnahmen unterstützt werden, damit es besser regulieren kann.
Die Tumorimpfung wird nur in seltenen Fällen von den Kassen übernommen und dient der Metastasenvorbeugung. Die Metastasenbildung kann dadurch um die Hälfte verringert werden. In Einzelfällen konnten auch bei bereits bestehenden Metastasen Rückbildungen beobachtet werden, in vielen Fällen eine Besserung.

Tumorimpfung mit dentritischen Zellen
Anstatt mit Tumorgewebe kann auch mit dentritischen Zellen geimpft werden. Sie sind Bestandteile des Blutes und können aus diesem gewonnen werden. Sie werden dann durch bestimmte biologische Stoffe (Cytokine) im Labor aktiviert und vermehrt. Danach werden sie mit den Erkennungsmerkmalen der Tumorzellen (sog. Antigene) verknüpft und dem Patienten eingespritzt. Dieses ruft dann die Immunabwehr des Körpers auf den Plan, welche diese Tumorerkennungsmerkmale mit so genannten „natürlichen Killerzellen“ einfach vernichtet. Diese Killerzellen informieren das Immunsystem über die Merkmale des Tumors, so dass dieser auch von anderen Zellen des Immunsystems erkannt und vernichtet werden kann. Bei einigen Patienten mit Metastasen konnte eine Rückbildung dieser Krebsherde beobachtet werden. Diese Methode überlistet somit in einigen Fällen auch bereits bestehende immunologische Maskierungen von Tumorzellen.

Die Kassen übernehmen bislang keine Kosten für diese recht Erfolg versprechende Behandlung.

Weitere Informationen: Institut für Tumorimmunologie, 37115 Duderstadt, Tel. 05527 – 5089.

Behandlung mit Tymuspeptiden
In Studien konnte nachgewiesen werden, dass die Behandlung mit Thymuspeptiden positive Einflüsse auf das Immunsystem und die Tumorabwehr nehmen konnte. Maskierungen können dadurch ggf. verringert werden, der Tumor wird dadurch auch für andere Methoden wieder therapierbar. Es kann sehr sinnvoll sein, diese Therapieform durch andere Maßnahmen aus dem ganzheitlichen oder auch schulmedizinischen Bereich zu unterstützen.

Ganzkörperhyperthermiebehandlungen und Sauna
Gelegentliche Ganzkörperhyperthermiebehandlungen erhöhen die allgemeine Aktivität der Zellen – wie bei Fieber – deutlich, das Immunsystem kann dabei optimaler funktionieren und im Körper ggf. noch vorhandene Krebszellen schneller finden und zerstören. Besonders sinnvoll sind Ganzkörperhyperthermiebehandlungen nach Tumoroperationen und gelegentlich zur Auffrischung als jährliche Kur. Diese Art der Behandlung kann gegebenenfalls auch zur Unterstützung von anderen das Immunsystem stärkende Maßnahmen bei einer biologischen Tumorbehandlung angewendet werden. Auch der regelmäßige Besuch der Sauna – sofern der Patient nicht zu schwach ist – hat positive Auswirkungen auf das Immunsystem und dient der allgemeinen Entgiftung. Dies ist jedoch nicht direkt mit der Ganzkörperhyperthermie vergleichbar, da der Körper im Inneren kühler bleibt.

Bei der Ganzkörperhyperthermie wird der Körper für mindestens 45 Minuten lang auf eine Temperatur über 41 °C erhitzt. Da die Blutgefäße des Tumors anders reagieren als normale Organe, können sie die Hitze nicht ableiten und das Blut darin gerinnt. Die Versorgung des Tumors mit Blut wird gestoppt und der Tumor kann zerfallen. Dies ist vor allem sinnvoll bei Tumoren, die nicht operiert werden können oder bei Metastasen. Die Behandlung belastet den Kreislauf und gelegentlich die Nieren und kann nur in speziellen Kliniken angewendet werden. Eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist möglich, aber nicht Pflicht.

Weitere Informationen: Deutsche Gesellschaft für Hyperthermie, Ackerstr. 3, 40233 Düsseldorf, Tel. 0211 – 360345

Infoblatt und weitere Adressen bei GfbK Heidelberg 06221-138020.

Internetadressen zum Thema:
www.biokrebs.de
www.neoplasma.de

Lokale Hyperthermiebehandlung
Eine auf den Tumor oder ein Organ begrenzte Erwärmung von außen durch Infrarotstrahlen nennt man Oberflächenhyperthermie (OHT). Dies wird vorwiegend bei Hauttumoren eingesetzt.

Tiefere Regionen werden durch kurzwellige Mikro- oder Ultraschallwellen erreicht oder durch Wärmekonvektion. Dies erreicht auch Metastasen in Hohlräumen und nennt sich Perfusionshyperthermie (PHT).

Mit Plattenelektroden kann Wärme in der Tiefe erzeugt werden. Dies ist die so genannte regionale Tiefenhyperthermie (RHT). Die tiefer wirkenden Wärmebehandlungen können sowohl Metastasen als auch Tumoren in Leber, Lunge, und Bauchspeicheldrüse erreichen und gegebenenfalls zerstören.

Metastasen im Bauchraum können auch durch eine Spülung mit einer auf 45 °erhitzte Flüssigkeit eventuell noch in Kombination mit einem Chemotherapeutikum behandelt werden (Intraperitoneale Perfusionshyperthermie).

Die lokale Hyperthermie ist weniger belastend als die Ganzkörperhyperthermie. Allerdings verschwinden die Metastasen und Tumore durch eine lokale Behandlung oft nicht, sie verursachen aber viel weniger Beschwerden und das Leben verlängert sich zum Teil beträchtlich.

Heilfasten/Eiweißfasten/Haysche Trennkost
Das mit Entsäuerungsmaßnahmen und sinnvollen Nahrungsergänzungen kombinierte modifizierte Heilfasten, die eiweißreduzierte Trennkosternährung (Haysche Trennkost vgl. Literaturempfehlungen, Seite XXX) oder auch das Eiweißfasten (z.B. nach F. X. Mayr oder Stossier) hat schon vielen Menschen geholfen, da der Körper, wenn er nicht bereits zu stark geschwächt ist, als eigene Körpersubstanz das Tumorgewebe schneller abbaut. Nicht selten wird durch das Fasten, insbesondere das Eiweißfasten (starkes Reduzieren des Zuführens tierischer Eiweiße), der Körper stark entsäuert und auch das Grundsystem nach Pischinger sowie die Lymphbahnen wesentlich entschlackt. Nicht selten kann so die Maskierung des Tumorgewebes auf der körperlichen Ebene durchbrochen werden und auch seelische Dickhäuter werden eventuell etwas sensibler für die inneren Gründe der Erkrankung.

Durch Heilfasten wird der Darm entlastet und kann somit das Immunsystem wieder besser unterstützen.

Durch das Fasten oder Eiweißfasten wird zudem der Darm durch die Verminderung von Fäulnisprozessen und einer verringerten Verweildauer der Nahrung stark entlastet (dieser Vorgang sollte bitte auch während des Fastens noch mit Einläufen oder anderen abführenden Maßnahmen unterstützt werden), welcher dann seine ganze Energie wieder dem Immunsystem zur Verfügung stellen kann. Dieses ist dort in der so genannten Peyerschen Plaque in sehr großem Maße angesiedelt. Dadurch erklärt sich z.B. auch die positive Wirkung des Fastens bei Erkältungskrankheiten, Blinddarmentzündungen und vielen anderen entzündlichen Erkrankungen (vgl. Abbildung zum Darm, Seite XXX).
Ein einfaches Fasten ohne feste Nahrung über längere Zeit (länger als 4 Tage) führt – insbesondere beim Vorliegen von seelischem Stress oder Schmerzen – zu einer vorübergehenden aber eventuell starken Übersäuerung des Organismus, welche die Regulationsfähigkeit und damit gegebenenfalls auch eine Krebserkrankung negativ beeinflussen kann. Es ist daher sinnvoll, mit Ihrem homöopathischen oder ganzheitlichen Behandler ausführlich über die Details zu sprechen.

Darmbehandlungen/Symbioselenkung
Bei vielen chronisch Kranken und auch bei Krebspatienten findet sich häufig eine Fehlbesiedlung des Darmes mit Keimen, die die Immunreaktion belasten oder nicht genügend unterstützen. Ob dies Ursache oder Folge der Erkrankung oder Folge von Operationen oder ggf. belastenden Behandlungen ist oder von früheren antibiotischen Gaben herrührt, ist für die Verbesserung dieser Situation nicht sehr wichtig und von eher theoretischem Interesse.

Wichtig ist, dass der Darm im Alltag, jenseits von speziellen Fastenmaßnahmen, entlastet wird. Dies kann geschehen durch

– eine leicht unterkalorische, gut bekömmliche Ernährung im Regelfall
– nicht zu große Mahlzeiten
– maßvolle Anteile von schwerer verdaulichen Bestandteilen, wie z.B. tierische Fetten und Eiweißen in der Nahrung
– gutes Einspeicheln der Nahrung
– stressfreie Nahrungsaufnahmesituation (Zeit nehmen zum Essen, belastende Gespräche dabei unterlassen),
-meiden von unverträglichen Nahrungsmitteln, Nahrungsmittelallergenen
– meiden von künstlichen Nahrungsmittelzusatzstoffen, Farbstoffen, Konservierungsstoffen, Süßstoffen

Der Darm soll sich seiner wichtigen Aufgabe für das Immunsystem mit voller Kraft und Aufmerksamkeit widmen können.
Zur Verbesserung des biologischen und chemischen Milieus im Darm können unterstützend verschiedene Substanzen zur Ausleitung von Nahrungs-Zerfallsgiften, zur Reinigung des Darmlumens, zur Ansäuerung des Magens, zur Abpufferung von überschießenden Basen oder Säuren im Verdauungstrakt sowie evtl. pflanzliche Medikamente und „gesunde“ Darmkeime verabreicht werden. Diese fördern die Verdauung und die Säuberung des Darmes und haben dann ein verbessertes Funktionieren des Immunsystems sowie erhöhte Abwehrleistungen (auch gegen einen Infekt) zur Folge.

Physikalische Maßnahmen
Die Anwendung physikalischer Maßnahmen (Kneippgüsse, Wechselduschen, Tautreten, Wannenbäder, Massagen, Wärmepackungen) sowie von Chirotherapie oder Osteopathie kann sehr hilfreich sein, um Blockierungen an der Wirbelsäule, insbesondere auch an der sehr wichtigen Halswirbelsäule, und in der Muskulatur zu lösen, um das vegetative Nervensystem umzustimmen und damit den gesamten Körper zu entspannen und zu vitalisieren. Dies unterstützt das Immunsystem auf zweierlei Art und Weise: Zum einen wird das vegetative Nervensystem entstresst und trainiert, welches z.B. durch Wirbelblockierungen sehr stark leiden kann, zum anderen können die Energien auf den Meridianen wieder freier fließen. Dies lässt ganz allgemein das Immunsystem besser funktionieren und hat außerdem eine vitalisierende Wirkung.

Behandlung von Störfeldern auch im Zahnbereich.
Diese können die körpereigene Regulation und damit auch das Immunsystem ganz erheblich negativ beeinträchtigen und auch bei Krebserkrankungen die positive Wirkung sinnvoller Therapiemaßnahmen sabotieren oder dem Körper zuviel Energien an der falschen Stelle abziehen. Hier muss individuell nach den vorliegenden Verhältnissen therapiert werden.

Selbstverständlich ist es von sehr großem Nutzen, wenn evtl. vorliegende Störfelder durch Neuraltherapie, Akupunktur, Laserbehandlung oder homöopathische Behandlung entstört werden, damit der Körper über das Optimum seiner Regulationsmöglichkeiten verfügen kann. Siehe dazu auch das Kapitel über Heilungshindernisse.

Dr. Sonja Reitz, Hamburg